Back to analog!

schlaflos Lần cập nhật cuối: 31 Tháng Bảy, 2022

Ich bin jetzt offiziell alt, denn ich muss jetzt mal den Satz schreiben: Früher war alles besser. Früher hatte ich ein Filofax (wunderschön, blau…), ein paar Post-Its am Computermonitor kleben und einen Monatskalender auf dem Tisch liegen. Das war genug. Heute habe ich Apps und Docs und sonstigen Kram und weniger Durchblick denn je. Nachdem ich jetzt jahrelang versucht habe, mich immer wieder neu zu organisieren, um Licht ins Chaos zu bringen, kam mir nun endlich die zündende Idee: Zurück zu den Wurzeln! Also habe ich mir als Erstes einen Wochenkalender aus grünem Tonpapier gebastelt, der mit Post-Its beklebt werden kann:

Und dann habe ich mir im Internet einen Monatskalender ausgedruckt, in den ich jetzt brav mit verschiedenen Farben die verschiedensten Blog-Artikel eintragen kann. So sehe ich auf einen Blick, wie oft ich wo poste und wo mal wieder was getan werden müsste. Dazu müsste ich im Smartphone eine App aufrufen, durch einige Bildschirme navigieren und Zahlen vergleichen. Pustekuchen. Geht analog ganz einfach:

Und um endlich mal zu verstehen, wie meine ganzen Aktivitäten aufgebaut sind, habe ich Mindmaps erstellt. Zugegeben am Rechner, weil ich grafisch nicht sehr begabt bin und das so übersichtlicher und leichter zu ändern ist. Aber auch das erleichtert vieles. Endlich mal aufschreiben, dokumentieren, was da alles zusammenhängt. Wo wird das Backup gemacht, welches Plugin sorgt für automatische Betwitterung und so weiter.

Versteht mich nicht falsch: Ich liebe die digitale Welt. Aber was meines Erachtens immer noch nicht funktioniert, ist eine mobile, übersichtliche Art der Taskverwaltung. Aber vielleicht muss die auch gar nicht funktionieren. Ich notiere mir jetzt digital weiterhin meine Termine, das klappt wunderbar, und ich schreibe mir in den „Erinnerungen“ des iPhone auf, was ich noch besorgen muss. Alles andere ist und bleibt jetzt erstmal analog. Bis ich in einigen Monaten den Rappel kriege und mir denke: Neee, so ist das nichts. Ach übrigens: Anstatt ständig zu organisieren und To-Do-Listen zu schreiben sollte man (und ich nehme mich da nicht aus, im Gegenteil) einfach mal anfangen, Dinge zu erledigen. Die meisten fallen einem nämlich auch ohne To-Do-Liste ein. Mir gerade auch. Und weil ich mich vor diesen wichtigen Dingen drücke, schreibe ich diesen Beitrag… Aber das ist ein anderes Thema.

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